Volume 2019: Hoffnungslos vergriffen!Download
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Unbezahlbare Begegnungen abseits eines Massen-Publikums ...

Mit ABRAKHADABRA betrat kürzlich ein völlig neuer Konzertveranstalter die Bühne. Und das nicht irgendwie. Sondern mit einem tatsächlich innovativen Format unter dem Titel „Begegnungen".

©Foto: Jörg Pongratz

Abseits großer Konzerthallen werden in Klagenfurt an verschiedenen originellen Locations einzigartige „Begegnungen" mit etablierten Künstlern und talentierten Neuanfängern aller Musikrichtungen stattfinden. Anders als bei sonstigen Konzerten ist bei ABRAKHADABRA die Begegnung, das Gespräch, das Kennenlernen der Künstler nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht.

Damit ermöglicht man den Zuhörern, an ihren musikalischen Lieblingen abseits von deren Kunst auch andere, bisher unbekannte Facetten zu erleben.
Und bei den zugehörigen Veranstaltungen mit talentierten Neuanfängern kann man vielleicht sogar die Weltstars von morgen entdecken.

Umgekehrt können alle auftretenden Künstler auch die Menschen kennenlernen, die ihre Musik ansonsten nur passiv & größtenteils anonym genießen.
Peter Gauglhofer, neben Thomas Rohrmeister einer der beiden Masterminds hinter ABRAKHADABRA, erinnert sich noch oft & intensiv an das legendäre Konzert von Ostbahn-Kurti in den 80er-Jahren im längst abgerissenen „Gasthof Müller“ in Klagenfurt. Damals hat noch niemand geahnt, dass aus diesem jungen Ostbahn-Kurti der spätere Primarius Professor Doktor Kurt Ostbahn werden sollte, der für eine ganze Generation junger Menschen als besonders wichtiger Wegbegleiter fungierte. Und im Doppler, den Ostbahn-Kurt anno dazumal während des Konzertes zur Gänze ausgetrunken hat, war vermutlich noch echter Wein. Das waren noch Zeiten ... ;-).

Als Kurator für ABRAKHADABRA konnte der bekannte Jazz-Musiker Karen Asatrian gewonnen werden. Karen Asatrian ist Lehrbeauftragter an der Gustav Mahler Universität für Musik in Klagenfurt und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Karen Asatrian beratet das Team von ABRAKHADABRA in musikalisch Hinsicht und bringt seine Kontakte zu Musikerinnen und Musikern ein.

Damit das Motto „Begegnungen" auch authentisch realisiert werden kann, finden sämtliche Musik-Veranstaltungen von ABRAKHADABRA in kleinen, intimen Lokalitäten statt.
Begonnen hat alles in einem Wohnzimmer am Völkermarkter Ring in Klagenfurt, später dann in der „Klagenfurter Sezession“ unweit des Flughafens. In Zukunft außerdem noch bespielt werden Gasthöfe, Künstlerateliers, Restaurants, Privatwohnungen und Privathäuser.

Dass bis jetzt fast immer ein „Ausverkauft" ausgerufen werden musste, bestätigt die enorme Nachfrage nach diesem völlig neuen Konzert-Format.

Ein besonderer akustischer Leckerbissen, organisiert von ABRAKHADABRA, erwartet alle Interessierten am Donnerstag, dem 30.Jänner.2020, um 20:00 Uhr in der Klagenfurter „Sezession“ (Flughafenstraße 8, 9020 Klagenfurt).

ABRAKHADABRA ist es gelungen das steirische Duo „Pongalicht“ für einen Auftritt ihres aktuellen Programmes „Teach Your Parents Well" nach Klagenfurt zu holen.

Jörg Pongratz, Soziologe der angewandten kritischen Klangleidenschaft, und der fantastische Gitarrist Horst Lichtenegger unternehmen mit uns eine musikalische Reise in eine Welt des Widerstands und der Lebenslust, vor der uns unsere Eltern immer gewarnt haben

„PONGRALICHT“: Ein Duo mit den beiden Gitarristen und Sänger JÖRG PONGRATZ und HORST LICHTENEGGER aus Graz. Beide sind in einer Zeit aufgewachsen, als Bob Dylan, die Beatles oder Hannes Wader einen kulturellen Umbruch miteingeleitet und mitgetragen hatten. Für eine ganze Generation manifestierte sich in deren Liedern der Wunsch nach einer anderen, „besseren“ Welt. Lieder, die heute nach wie vor präsent sind, wohl auch weil ihre Botschaften nichts an Aktualität verloren haben. Vor 50 Jahren stellte einer der bekanntesten Songs aus Woodstock „Teach your children well“ in seinem Text schlussendlich die Forderung „Teach your parents well“ auf – Es könnte inhaltlich die Hymne der Fridays-For-Future-Bewegung sein. Damals stand die Welt vor einem Atomkrieg, heute vor der Klimakatastrophe. Damals wie heute spiegeln sich in den Texten die Sehnsucht der Menschen nach einem solidarischen Umgang zwischen den Menschen und mit der Natur. Und es soll auch erwähnt werden: Die Lust im und am Leben kommt in den Liedern nicht zu kurz. JÖRG PONGRATZ ist auch Soziologe und hat sich insofern sehr mit Musik als Sprachrohr rebellischer Jugend beschäftigt. So werden Lieder des Widerstands und der Lebenslust präsentiert, ebenso einiges über die Texte und Geschichte der Lieder erzählt. Viele der Lieder laden ein zum Mitsingen, Mitklatschen und - wenn die Stimmung sich vielleicht wieder, wie schon im Vorjahr im ABRAKHADABRA-Wohnzimmer dem Höhepunkt nähert - auch zum Mittanzen.