Volume 2019: Hoffnungslos vergriffen!Download
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Zahlreiche Golfclubs vor dem finanziellen Abgrund

Die bundesweit verfügte Schließung aller Sportanlagen als Maßnahme gegen die Ausbreitung des neuen Corona-Virus trifft natürlich auch die Golf-Clubs.

Dabei ist der seelische Schmerz, bei grandiosen Wetterverhältnissen einer Freizeitbeschäftigung nicht nachgehen zu dürfen, die im Kern kompatibel mit den geltenden Abstandsregeln ausgeübt werden kann, nur ein Aspekt. Ein anderer, noch viel wichtigerer, ist die wirtschaftliche Problematik. Den Clubs fehlen Greenfee-Einnahmen, also die Spielgebühren von jenen Golfern, die einem anderen Club angehören, aber nicht immer nur auf ihrem Heimatplatz spielen möchten.

Dieser Faktor spielt in den Kalkulationen der Clubs eine unterschiedlich große Rolle. Bei den typischen als Verein geführten Clubs ist der Posten in der Regel kleiner als bei den meist als GmbH organisierten kommerziellen Anlagen.

Noch gravierender aber sind schon jetzt die Stornierungen diverser großer Firmenevents für die kommenden Wochen und sogar Monate bis in den Juli hinein. Die Firmen wollen Planungssicherheit haben. Genau die gibt es aber derzeit nicht. Bis zur Zulassung von Veranstaltungen mit 100 Teilnehmern oder mehr ist es noch ein weiter Weg. Auf vielen Golf-Anlagen kommt als weitere Problematik hinzu, dass auch die zugehörigen Hotels zwangsweise geschlossen sind. So fehlen jetzt vor allem die Gäste, welche hier übernachten und Golf spielen, aber auch Firmentagungen. Die Einnahmeverluste sind schon jetzt nicht mehr zu kompensieren.

Fazit: 2020 wird ein ganz schwieriges Jahr für die meisten Golf-Plätze.
Das sehr gute Jahr 2019 hilft aber jetzt ganz besonders und stimmt auch für 2021 optimistisch.